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Passende Akkus für Ihren Laptop‎ Dell Precision M4300

Lenovos erstes ThinkPad-Gerät im Surface-Stil bringt eine Fülle von guten Ideen. Kann es diese in ein stimmiges, praktisches Produkt für typische Business-User umsetzen?

Seit Microsofts Surface Pro Produktlinie den 2in1-Markt im Sturm erobert hat und bezüglich Design-Prioritäten und Eleganz einen Paradigma-Wechsel erzwungen hat, folgen scheinbar alle Hersteller dem “Laptops mit Tablet-Modus”-Trend. Doch Lenovo ist – wahrscheinlich bei den meisten Beteiligten – kein Unbekannter am Convertible-Markt. Als einer der Vorläufer des ursprünglichen Konzepts hat der Hersteller viel Erfahrung mit der Hybrid-Philosophie.

Obwohl das Wirken von Lenovo im Convertible-Segment bis zum ThinkPad X41 Tablet aus dem Jahr 2005 zurückreicht, ist wohl erst das ThinkPad Helix von 2013 der Startschuss in die Welt der Detachable-Tablets. Das ThinkPad X1 Tablet ist das jüngste dieser Art und jeder, der das Konzept des Microsoft Surface kennt, wird sofort erkennen, dass dieses ungeniert als Quelle der Inspiration diente. Das X1 Tablet mit einstellbarem Ständer ist ein passiv gekühltes, von einem Intel Core m angetriebenes Gerät aus hochwertigen Materialien, das ihren Laptop vollständig ersetzen will. Doch damit ist noch nicht Schluss. Zudem implementiert es ein neues modulares Design, welches es dem User ermöglicht, die Funktionalität mit verschiedenen separat verkauften Modulen zu erweitern. Dazu gehören ein Projektor-Modul, ein Productivity/Port-Replicator-Modul etc.

Unzählige Konfigurationen sind verfügbar; uns stand für den Test ein Modell mit Core m7-6Y75 SoC, Intel HD Graphics 515, 8 GB LPDDR3 RAM und einer 256-GB-SSD zur Verfügung. Zudem inkludierte dieses die ThinkPad Thin Keyboard (und alle Geräte werden mit dem ThinkPad Stylus Pen ausgeliefert). Für unsere spezielle Konfiguration ist aktuell ein Listenpreis von 1.549 US-Dollar fällig – kein kleiner Preis… Ist das erste Convertible im Surface-Pro-Stil mit Business-Ausrichtung den hohen Preis wert?

Hinweis: In Deutschland werden zur Zeit nur zwei verschiedenen Versionen des Thinkpad X1 Tablet angeboten. Eine Version mit m5-6Y54 CPU, 256 GB SSD und 8 GB RAM um rund 1.600 Euro, sowie die High-End-Ausstattung mit m7-6Y75 CPU, 16 GB RAM und 512 GB SSD für rund 2.200 Euro.
Das Gehäuse des X1 Tablet ist aus Magnesium und PPS Hybrid-Injection (ein Hochleistungskunststoff-Hybrid, der von Lenovo bevorzugt verwendet wird) gefertigt. Die Thinkpad-Verwandtschaft ist wegen des dezenten, schwarzen Äußeren mit vereinzelten roten Highlights sofort erkennbar und wird durch einen beleuchteten Punkt über dem “i” im ThinkPad-Logo an der Rückseite hervorgehoben.

Mit einem Gewicht von nur 750 g (nur das Tablet) ist es etwas leichter als das ähnlich ausgestattete Surface Pro 4. Mit Tastatur-Cover erhöht sich das Gesamtgewicht auf 1,048 kg, was wiederum knapp weniger als beim SP4 ist. Damit ist es ebenso viel leichter als die übrigen aktuellen Konkurrenten (wie das Dell XPS 12, das HP Spectre x2 12-a003ng, das ASUS Zenbook UX305CA-FB055T und das Toshiba Portege Z20t-B), welche alle wenigstens 1,2 kg wiegen.

Doch wie ist es um die Stabilität bestellt? Während das Gerät vorwiegend solide ist, scheint es nicht so undurchdringlich wie das Microsoft Surface Pro 4. Das Tablet lässt sich mit mäßiger Druckanwendung in der Hand etwas verwinden, besonders dann, wenn es verdreht wird. Da das Keyboard-Cover noch deutlich dünner ist, lässt es sich natürlich noch leichter verzerren. Das liegt möglicherweise teilweise an seiner, wie Lenovo es nennt “Enterprise-Level”-Reparaturmöglichkeit, die durch eine mit insgesamt fünf Schrauben und einer Reihe von Klammern entlang des Geräteumfangs (zwischen Bildschirm und rückseitiger Abdeckung) befestigte Wartungsklappe realisiert wurde. Das Gerät kann in zirka 5 bis 10 Minuten geöffnet werden, doch der User muss bei den Klammern entlang des Umfangs Sorgfalt walten lassen, um dabei den Bildschirm nicht zu beschädigen. Das Design ermöglicht Zugriff auf eine Reihe von durch den Benutzer tauschbaren Komponenten, zu welchen der Akku, die SSD, der WLAN-Adapter, der WWAN-Adapter und die CMOS-Batterie sowie einige speziellere Teile wie die Lautsprecher und die Aufsteckplatinen für verschiedene Schnittstellen und der Docking-Verbindung an der Unterseite gehören.
Der untere Docking-Port ist ursprünglich mit einem kleinen magnetischen Streifen aus Metall gesichert und die Modul-Verbindungen befinden sich unter einer weiteren Abdeckung. Sie müssen sich nicht sorgen, dass dies einen weiteren Arbeitsschritt notwendig macht. Der erste Streifen kann nach Erwerb eines Keyboard-Covers weggelassen werden und der zweite kommt nicht oft ins Spiel – es sei denn, die verschiedenen Module würden oft gewechselt werden.

Es gibt noch einen weiteren wichtigen Unterschied zwischen dem ThinkPad X1 Tablet und dem Surface Pro 4 (und nachfolgenden Geräten, die auf diesem Design basieren): der Klappständer. Während das X1 Tablet immer noch einen Klappständer nutzt, steht dieser tatsächlich von der Rückseite des Gerätes in der entgegengesetzten Richtung hervor – das heißt, dass er von der Mitte aus nach unten und nicht nach oben schwenkt. Der Unterschied dabei ist, dass die scharfe Kante nicht mehr gerade zur darunterliegenden Oberfläche zeigt, was die Verwendung auf den Oberschenkeln viel angenehmer macht. Zudem kann das Gerät mit dem Klappständer um genau den vom User gewünschten Winkel angehoben werden. Ein Nachteil dieses Ansatzes ist, dass es nun noch etwas schwieriger ist, das Gerät mit einer Hand anzuheben: Diese muss die Seite der Tastatur ergreifen und die Finger unter den Klappständer legen, um dabei beide Seiten des Gerätes zu unterstützen (hebt man nur den Tablet-Teil an, wird die Tastatur unabsichtlich getrennt).
Obwohl kaum ein Tablet in puncto eigener Schnittstellenausstattung mit einem Laptop mithalten kann, bietet das ThinkPad X1 zumindest das Grundlegende mit etwas mehr Flexibilität als manch andere Geräte. Es gibt zwei USB-3.0-Ports, einer davon ist in voller Größe, und der andere als USB-Typ-C-Port ausgeführt, der auch zum Aufladen genutzt wird. Zudem sind anfangs einige der Schnittstellen versteckt: Die untere Kantenabdeckung verbirgt den Modul-Docking-Port und der Kickstand versteckt den MicroSD-Slot. Keines davon ist grundsätzlich problematisch, denn wahrscheinlich wird auf beide nicht regelmäßig zugegriffen.

Das optionale Productivity-Modul, welches wir nicht testeten, fügt einen HDMI-Port in Vollgröße, einen Lenovo OneLink+ Port und einen USB-3.0-Typ-A-Port (sowie einen zweiten 2-Zellen-Akku) hinzu.
Für kabellose Verbindungen ist im ThinkPad X1 Tablet der verbreitete Intel Dual Band Wireless-AC 8260 verantwortlich. Dabei handelt es sich um einen 2×2 WLAN-Adapter mit Geschwindigkeiten von bis zu 867 Mbps. Zudem unterstützt dieser Adapter Bluetooth 4.2. Natürlich beherbergt das ultra-schlanke Gehäuse des ThinkPad X1 Tablet keinen Ethernet-Port, was Sie bedenken sollten, wenn etwa im Büro einer benötigt wird.

Was die beiden Kameras betrifft, so liefert die nach vorne gerichtete 2.0-MP-Kamera (Fix-Fokus) eine mittelprächtige Bildqualität für gelegentliche Videokonferenzen, während die 8.0-MP-Autofokus-Kamera an der Rückseite ziemlich gute Arbeit leistet. Sie liefert natürliche Farben, doch lassen Schärfe und Details verglichen mit eigenständigen Kameras – oder etwa überlegenen Smartphone-Kameras (wie im Samsung Galaxy S7) etwas zu wünschen übrig. Dennoch leisten beide Kameras zur Not ausreichend gute Arbeit.

Der mit dem X1 Tablet mitgelieferte Stromadapter ist ein sehr kompakter (184 g) 45-W-USB-Typ-C-Adapter mit einem zweckmäßigen Design. Das Gerät beinhaltet in den USA standardmäßig eine 1-Jahres-Depot-Garantie (Deutschland: 3 Jahre), es werden jedoch Erweiterungen angeboten. Zusätzlich zu den beiden Modulen, die wir unten im Detail beschreiben, gibt es noch einige weitere, mit welchen die Fähigkeiten des X1 Tablet erweitert werden können. Dazu gehören ein Presenter-Modul, ein Productivity-Modul und ein 3D-Imaging-Modul, die jeweils extra verkauft werden.

Nicht zu verwechseln mit dem wiederaufladbaren Yoga-Pen, verfügt der Stylus-Pen des X1 ThinkPad nun über eine einzige AAAA-Batterie (nicht wiederaufladbar) und über einen größeren Durchmesser als sein Yoga-Gegenstück. Zudem ist die Spitze ein bisschen kürzer, was wahrscheinlich den meisten Personen nichts ausmachen wird (sie ist beim Zeichnen immer noch sichtbar). Der Stift kann via einer ansteckbaren Schlaufe seitlich an dem Keyboard-Cover befestigt werden oder in einem speziellem Caddy gehalten werden, welcher seltsamerweise in einen der USB-Ports des Tablets eingesteckt wird. Es gibt auch eine dritte Option, wenn das Keyboard-Cover nicht benutzt wird: Er kann magnetisch an der Unterseite des Tablets befestigt werden, wo er, ähnlich dem Pen des Surface Pro 4, sicher in Position bleibt.

Der Stift funktionierte im Test gut, bietet aber nicht ganz so viele Features wie der Surface Pen. Für Einsteiger sei angemerkt, dass die Spitzen nicht austauschbar sind, doch das werden die meisten User nicht vermissen. Weiters fehlt die Spitze zum Löschen, die der Surface Pen an der Rückseite bietet. Außerdem gleitet die Spitze freier über den Bildschirm, da sie aus Kunststoff ist, während beim Surface ein Gummi-Verbund benutzt wird. Mit 2048-stufiger Druckempfindlichkeit ist die Leistung trotzdem sehr gut. In Kombination mit der vorinstallierten WRITEit-App funktioniert Texteingabe in praktisch jedem Feld ziemlich reibungslos.
Das einzige separat verkaufte Zubehör, welches wir zum Testen erhielten, war das wichtige Keyboard-Cover, von Lenovo ThinkPad Thin Keyboard genannt. Obwohl der Bildschirm von Corning Gorilla Glas bedeckt ist, faltet sich das Keyboard-Cover darüber, um das Gerät beim Transport vollständig zu schützen. Anschluss und das Entfernen des Thin Keyboard gestaltet sich dank einer Reihe von dafür zuständigen Magneten schnell und einfach. Die Tastatur-Basis scheint aus dem gleichen PPS Hybrid-Injection-Kunststoff zu sein, der im Großteil der heutigen ThinkPad-Produktlinie verwendet wird. Damit wirkt sie trotz leichtem Gewicht ziemlich robust. Ein Verwinden ist möglich und von unangenehmen Geräuschen und versehentlichen Klicks auf den integrierten Touchpad-Buttons begleitet – allerdings ist dies nicht wahrscheinlich, wenn das Keyboard-Cover gegen das Tablet geschlossen ist.

Akku Dell Precision M4300 ,

Akku Dell Latitude D830 ,

Akku Dell Latitude D820 ,

http://xiangxin.bloog.pl/id,354981312,title,Passende-Akkus-fr-Ihren-Laptop-Dell-Precision-M4300,index.html

http://me2uhub.com/blog/4903/passende-akkus-dell-precision-m4300/

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