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CAD/CAM-gefertigte Restaurationen: Intraorale Datenerfassung

Im Gegensatz zu den taktilen Digitalisierverfahren, welche nur extraoral angewandt werden, können berührungslos-optische Verfahren auch im Mund, d. h. dentale intraorale kamera eingesetzt werden.

Die intraorale Digitalisierung ermöglicht den Verzicht auf die Abformung der klinischen Situation (Chairside Oral Scanner C.O.S., 3M ESPE, St. Paul, USA; Cerec 3, Sirona Dental, Bensheim, D; Orascanner, Orametrix Inc., Richardson, USA). Aufgrund des begrenzten Platzangebotes sowie der 100%igen Luftfeuchtigkeit ist der technische Aufbau des Digitalisiergerätes begrenzt, aber prinzipiell wie bei extraoralen Digitalisiersystemen aufgebaut (Parsell et al. 2000, Pfeiffer u. Schwotzer 1996).

Bei einem In-vitro-Vergleich der Genauigkeit der intraoralen Digitalisierung (Cerec 3D) einerseits, mit der Abformung, Modellherstellung und der extraoral-optischen Digitalisierung andererseits, zeigten sich mittlere Abweichungen von +18/-17 μm für die intraorale Digitalisierung und +9/-9 μm für die extraorale Digitalisierung bezogen auf dasselbe Objekt (Luthardt et al. 2005).

Für Einzelzahnrestaurationen sowie kleinere mehrspannige Restaurationen ist das untersuchte intraorale Digitalisiersystem gut geeignet, größere Restaurationen hingegen übersteigen den Indikationsbereich des Systems und sollten extraoral über den Umweg einer Abformung digitalisiert werden.

Ein besonderes Problem stellen die transluzenten Zahnoberflächen dar. Diese reflektieren das Licht der Digitalisiergeräte in unterschiedlichen Schichten (Schmelz, Dentin) und führen damit zu ungenauen Messungen. Grund dafür ist, dass durch das unterschiedliche Eindringverhalten des Lichtes in den Zahn die Zahnoberfläche nicht mit der nötigen Präzision ermittelt werden kann (Hickel et al. 1997).

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